Weingut Freimuth, Spätburgunder "Magdalenenkreuz" Erste Lage 2022
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Weingut Freimuth, Spätburgunder „Magdalenenkreuz“ Erste Lage 2022

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Description

Der Spätburgunder „Magdalenenkreuz“ Erste Lage 2022 vom Weingut Freimuth ist das Aushängeschild des Hauses – ein kraftvoller, charaktervoller Pinot Noir aus einer der besten Lagen des Rheingaus. Als VDP.Erste Lage steht das Magdalenenkreuz für präzise Herkunft, niedrige Erträge und ein klares Qualitätsversprechen. In diesem Wein verbinden sich traditionelle Handwerkskunst, moderne Interpretation und die typische Eleganz des Rheingauer Spätburgunders zu einem ausdrucksstarken, lagerfähigen Rotwein.

Geschmacksprofil
Im Glas präsentiert sich der „Magdalenenkreuz“ in einem klaren, mittleren bis dunklen Rubinrot mit leicht transparentem Rand – typisch für hochwertigen Spätburgunder, aber mit spürbarer Dichte. Bereits im ersten Moment in der Nase zeigt er ein vielschichtiges Bouquet: florale Noten wie ein Spaziergang über einen Blumenmarkt, dazu rote Früchte wie Kirsche, Walderdbeere und rote Johannisbeere. Unterlegt wird das Ganze von würzigen Nuancen – Lorbeerblätter, ein Hauch rote Paprika und fein eingebundene, edle Holzwürze aus der Eichenholzreifung.Am Gaumen ist der Wein kraftvoll und strukturiert, ohne seine Pinot-typische Finesse zu verlieren. Die rote Beerenfrucht setzt sich fort, begleitet von einer markanten, aber reifen Tanninstruktur, die dem Wein Länge und Biss verleiht. Würzige und leicht pfeffrige Noten sorgen für Spannung, während der Alkohol (14 %) perfekt eingebunden ist und dem Wein Wärme verleiht, ohne schwer zu wirken. Der Abgang ist lang, trocken und präzise, mit anhaltenden Anklängen von roten Früchten und Kräutern. Aufgrund der festen Tannine und der sorgfältigen Holzlagerung besitzt der 2022er ein sehr gutes Reifepotenzial – mit optimalem Trinkfenster ab jetzt bis mindestens 8–10 Jahre nach der Ernte, je nach Lagerung.

Vinifikation
Das Magdalenenkreuz zählt zu den renommierten Lagen des Rheingaus: gut durchlüftete Hänge mit idealer Sonneneinstrahlung, Böden mit hohem Mineralgehalt und ein kühles, vom Rhein geprägtes Klima, das Spätburgunder langsam und aromatisch ausreifen lässt. Im Weingut Freimuth wird besonders auf selektive Lese und reifes, gesundes Traubengut geachtet – häufig in mehreren Durchgängen per Hand, um nur die beste Qualität für diesen Spitzen-Spätburgunder zu verwenden. Im Keller setzt das Weingut auf eine präzise, terroirorientierte Vinifikation, zu der je nach Jahrgang auch Kaltmazeration oder eine Gärung mit ganzen Beeren/Trauben gehören kann, um Struktur, Frische und Komplexität zu erhöhen. Anschließend reift der Wein rund zwei Jahre in speziell designten Eichenholzfässern, die nicht dominieren, sondern den Wein stützen, verfeinern und ihm zusätzliche Tiefe und Lagerfähigkeit verleihen.

Essen & Servieren
Der Spätburgunder „Magdalenenkreuz“ ist ein vielseitiger Speisenbegleiter zu feiner, aromatisch-würziger Küche. Er harmoniert hervorragend mit Gerichten wie geschmorter Kalbsbäckchen, Reh- oder Hirschrücken, Coq au Vin, Entenbrust mit Kirsch- oder Preiselbeersauce sowie mit Pilzragouts, Trüffelrisotto und herzhaften Gerichten mit Wurzelgemüse. Auch mittelkräftige, halbfeste und leicht gereifte Käsesorten passen sehr gut. Ideale Serviertemperatur liegt bei 15–17 °C; der Wein sollte nicht zu warm eingeschenkt werden, damit Frische und Finesse erhalten bleiben. Eine Karaffierung von 1–2 Stunden ist bei jüngeren Flaschen empfehlenswert, um die Tannine zu glätten und die komplexe Aromatik von Frucht, Würze und Holz vollständig zu öffnen.

Produzent
Das Weingut Freimuth liegt im Rheingau und ist seit 1999 Mitglied im renommierten Verband Deutscher Prädikatsweingüter (VDP) – ein klares Zeichen für konsequente Qualitätsorientierung und Herkunftsprofil. Die inzwischen rund 13 Hektar Rebfläche werden als Familienbetrieb bewirtschaftet, mit Schwerpunkt auf Riesling und Spätburgunder, ergänzt durch kleine Partien Weißburgunder, Grauburgunder und Sauvignon Blanc. Unter dem Motto „Hirn, Herz, Mut“ führt Jonas Freimuth seit 2021 das Weingut in dritter Generation, nachdem er bewusst Erfahrungen außerhalb der Weinwelt – unter anderem in Singapur – gesammelt hat, um mit frischem Blick in den Betrieb einzusteigen. Stilprägend für Freimuth sind klare, präzise, häufig stahlig-mineralische Weine, die sich je nach Cuvée und Lage durch kühle Mazeration, Gärung mit ganzen Trauben, Weißwein-Mazeration, Ausbau im traditionellen Stückfass oder auch unfiltrierte Abfüllungen voneinander unterscheiden. Das Weingut zählt damit zu den spannenden, modernen Stimmen im Rheingau, die Tradition und Innovation gekonnt verbinden.

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