Description
Der 2022 Château Pavie-Macquin Saint-Émilion Grand Cru im Magnum-Format vereint die Kraft eines außergewöhnlich warmen Jahrgangs mit der typischen Finesse dieses Spitzenweinguts. In der 1,5-Liter-Flasche entwickelt der Wein seine Aromen langsamer und harmonischer – ideal für besondere Anlässe und lange Reifung im Keller. Dieser Grand Cru aus Bordeaux zeigt eindrucksvoll, warum Pavie-Macquin seit Jahren zu den gefragtesten Adressen am rechten Ufer gehört.
Geschmacksprofil
Im Glas präsentiert sich der 2022er tiefdunkel, fast opak, mit violetten Reflexen und dichter „robe“ – ein klarer Hinweis auf Konzentration und Jugend. In der Nase zunächst intensive, dunkle Frucht: reife Brombeeren, Schwarzkirschen und Pflaumen, dazu Anklänge von Cassis. Mit etwas Luft gesellen sich florale Noten von Veilchen, ein Hauch Graphit, Süßholz, Kakao und feine Röstaromen von neuer Eiche hinzu.Am Gaumen wirkt der Wein kraftvoll und zugleich erstaunlich präzise: eine dichte, saftige Frucht, getragen von geschliffenen, aber präsenten Tanninen. Reife Beerenfrucht wird von frischer Säure und einer mineralischen, leicht kreidigen Note aus den Kalkböden balanciert. Im langen Finale zeigen sich Schokolade, Espresso, etwas Tabak und ein feiner, salziger Nachhall. In der Magnum dürfte der 2022 Château Pavie-Macquin ein Reifepotenzial von mindestens 15–25 Jahren haben und sich mit einigen Jahren Flaschenreife noch komplexer und harmonischer präsentieren.
Vinifikation
Château Pavie-Macquin liegt auf dem Kalkstein-Plateau von Saint-Émilion, einem der privilegiertesten Terroirs der Appellation. Die Reben – überwiegend Merlot, ergänzt durch Cabernet Franc und etwas Cabernet Sauvignon – wurzeln tief in kalkreichen, teils tonhaltigen Böden, die den Weinen ihre typische Frische und Mineralität verleihen. Die Lese erfolgt selektiv von Hand, Parzelle für Parzelle, um nur perfekt gereiftes Lesegut zu erhalten. Im Keller wird schonend vinifiziert: temperaturkontrollierte Gärung in Holz- und Betontanks, gefolgt von einem Ausbau in überwiegend neuen französischen Barriques. Präzision, niedrige Erträge und eine sehr sorgfältige Selektion sorgen dafür, dass jede Flasche – und insbesondere die Magnum – die Handschrift des Terroirs klar ausdrückt.
Essen & Servieren
Dieser kraftvolle, doch elegante Saint-Émilion ist ein hervorragender Begleiter zu edlen Fleischgerichten: Dry-Aged-Rind (Entrecôte, Côte de Boeuf), Lammkarree mit Kräuterkruste, Wildgerichte wie Reh oder Hirsch sowie geschmorte Kalbsbäckchen passen besonders gut. Auch zu gereiftem Hartkäse oder Trüffelgerichten zeigt er viel Klasse. Servieren Sie den Wein leicht kühler als Zimmertemperatur, ideal bei 16–18 °C. Eine Karaffierung von 1–2 Stunden ist – vor allem in der Jugend – empfehlenswert, damit sich die Aromen voll entfalten und die Tannine etwas runder wirken.
Produzent
Château Pavie-Macquin zählt zu den historischen Gütern von Saint-Émilion und verdankt seinen Namen Albert Macquin, der im 19. Jahrhundert maßgeblich an der Rettung der Weinberge nach der Reblauskrise beteiligt war. Das Gut liegt auf dem berühmten Kalksteinplateau oberhalb des Ortes und gehört seit Jahren zur qualitativen Spitze der Appellation. Unter der heutigen Leitung und mit konsequent terroirorientierter Arbeit im Weinberg hat sich Pavie-Macquin einen Ruf für kraftvolle, dennoch feingliedrige Weine mit großem Lagerpotenzial erarbeitet. Die Klassifizierung als Premier Grand Cru Classé (Saint-Émilion) unterstreicht die Bedeutung des Châteaus in der Region und seine Rolle als Benchmark für moderne, zugleich tief verwurzelte Bordeaux-Tradition.






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